91.096 Beschwerden vom belgischen Netzwerk der Ombudsmänner bearbeitet.


Der Vorsitzende des Netzwerkes und mehrere Mitglieder des Verwaltungsrats (= Titel unter dem Foto) - für das Foto siehe https://www.ombudsman.be/fr/actualites/91096-plaintes-traitees-par-le-reseau-belge-des-mediateursombudsmans

Am 14. Januar 2022 hat das belgische Netzwerk der Ombudsleute in der Abgeordnetenkammer unter dem Vorsitz von Marc BERTRAND, Bürgerbeauftragter der Wallonie und der Französischen Gemeinschaft (Fédération Wallonie-Bruxelles) zu einer Pressekonferenz eingeladen. Das Netzwerk möchte an seine Ziele erinnern, besonders im Zusammenhang mit den Überschwemmungen von Juli 2021.

Diese Ombudsmann-Dienste wurden geschaffen, um den Bürgern/Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Beschwerden an eine unabhängige Behörde oder Stelle zu wenden und letztlich die Rechte zu sichern, die ihnen der Gesetzgeber eingeräumt hat.

Das Netzwerk umfasst 30 Mediationseinrichtungen aus allen Bereichen: Föderalstaat, Regionen, Gemeinschaften, Städte und Gemeinden, halböffentlicher Sektor und Privatsektor. Alle helfen den Bürgern dabei, eine Lösung für ihre Probleme zu finden.

Ziel des Netzwerks ist es, die Ombudsleute bekannter zu machen, den Zugang der Öffentlichkeit zu ihrem Dienst zu verbessern, die Zusammenarbeit zu stärken und für den Austausch von Wissen und Erfahrungen zu sorgen. Dem Netzwerk ist es im Übrigen ein Anliegen, über die Stärkung dieser Unabhängigkeit der Ombudsleute/Verbraucherschützer zu wachen und dazu beizutragen.

Im Jahr 2021 bearbeiteten die Ombudsmänner/-frauen 91.096 Fälle.